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Grundlagenseminare, geleitet von Jirina Prekop

"Das Festhalten als Lebensform und die Festhaltetherapie nach Prekop"

Diese Seminare sind nicht auf Selbsterfahrungen des Festhaltens ausgerichtet. Im Vordergrund steht die Begründung des Festhaltens als Lebensform aus der anthropologischen, biologischen, theologischen und philosophischen Sicht. Das Festhalten ist die Urform der Menschwerdung, die das Kind zunächst unter dem Herzen seiner schwangeren Mutter und im Kleinkindalter am Herzen seiner Mutter und anderer nächsten Bezugspersonen erfährt.

Unter dieser Bindung werden ihm die Empathie, die Sicherheit der bedingungslosen Liebe – sprich die Geborgenheit und die ersten Vorbilder, sowie der Umgang mit der Aggression eingeprägt. Dieser instinktgebundenen Herzensausbildung hat sich die Gesellschaft im Laufe ihrer Vertechnisierung und Verideologisierung weitgehend entfremdet. Was das Hänschen nicht lernte, muss der Hans dann unter therapeutischen Hilfen aufholen.

Die »holding«-Therapie erfand Martha Welch (USA). Als die instinktivste Therapie für Bindungs störungen wurde sie durch den Nobelpreisträger Niko Tinbergen begründet und unter seiner wissenschaftlichen Führung an Jirina Prekop weitergegeben. Sie hat diese Festhaltetherapie in ihrem Sinne weiterentwickelt und unter ihrem Namen patentieren lassen, um die Ethik dieses therapeutischen Ansatzes zu schützen.

Der überwiegende Teil des Grundlageseminars dient der Begründung der Festhaltetherapie. Der Bezug zur Praxis wird mittels Vorzeigen der verschiedenen Formen der Umarmung, vieler Fallberichte und Videoaufnahmen hergestellt. Typisch für die Festhaltetherapie nach Prekop ist eine ganzheitliche Sichtweise, unter der die Persönlichkeitsentwicklung des Klienten als auch die Ordnungen und die Verstrickungen in seinem Familiensystem erkannt und lösungsorientiert behandelt werden. Die Aussöhnung von Konflikten, die sprachlich nicht zu bewältigen sind, aber für die emotionale Konfrontation »auf der Matte« geeignet, wird womöglich in drei Generationen angestrebt. Erst wenn die Eltern mit den eigenen Eltern versöhnt und somit losgelöst sind, sind sie für die Ehe frei, für ihre Elternrolle reif und ihrem Kind kann es nun gut gehen.

Im Seminar werden die Indikationen und Kontraindikationen erklärt. Der Teilnehmer bekommt eine ausgiebige Information über die fünf praktizierten Arten der Festhaltetherapie:
  • die Bindung zwischen Mutter-Kind oder Vater- Kind (auch im Erwachsenenalter des Kindes)
  • Geburtshalten (das emotionale Nachvollziehen der prae-, peri- und postnatalen Erlebnisse)
    Unterart: Nachholung der Bemutterung
  • Paarhalten
    Unterart:Trennungshalten
  • Schlafhalten
  • unter Visualisierung
    a) die Aussöhnung mit den abwesenden Eltern oder auch den Geschwistern, mit dem geschiedenen Ehepartner oder den Schwiegereltern
    b) das Betrauern eines nahen Verstorbenen
    c) die Befreiung von einem leicht zu verarbeiten dem Trauma.


Die Teilnahme an diesem Grundlagenseminar gilt als Grundvoraussetzung für die Ausbildung zum Festhaltetherapeuten.
Das Seminar wird ab sofort nur noch im Rahmen der Ausbildungsgänge zum Festhaltetherapeuten angeboten. Informationen dazu direkt bei den Ausbildungsinstituten»



Selbsterfahrungsseminare

zum praktischen Erlernen der Aussöhnungstherapie unter Visualisierung nach Prekop - Leitung: Jirina Prekop

Die Aussöhnungstherapie ist die einzige Art der Festhaltetherapie, die ohne regelrechte Ausbildung (2–3 Jahre) erlernbar ist. Sie macht weder kompetent zur Anleitung des Festhaltens zwischen Eltern und Kindern noch mit Paaren. Die Aussöhnungstherapie wurde aufgrund der Notwendigkeit einer möglichst wirksamen Versöhnung der erwachsenen Kinder mit ihren Eltern entwickelt. Diese Eltern sind abwesend, weil sie schon verstorben oder aufgrund ihrer Altersschwäche zu einer klassischen Festhaltetherapie »bei lebendigem Leibe« nicht in der Lage sind.

Geeignet ist dieses Seminar vor allem für Seelsorger, Altenpfleger, Krankenschwestern und natürlich für Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten. Von besonderem Vorteil ist es für Fachleute, die selbst Familienaufstellungen nach Hellinger durchführen. Im Sinne Hellingers wird hier die Rehabilitation einer unterbrochenen Hinbewegung unterstützt. Die Aussöhnungstherapie ermöglicht den emotionalen Nachvollzug der bei der Familienaufstellung aufgewühlten, jedoch nicht ganz zugelassenen Gefühle. Den Prozess der Aussöhnung erlebt der Klient in den festhaltenden Armen eines Gruppenmitglieds (wo möglich des eigenen Ehepartners) unter vom Therapeuten angeleiteter Visualisierung.

Ziel dieses Seminars ist sowohl die Selbsterfahrung eigener Versöhnung als auch das Erlernen dieser Aussöhnungstherapie als therapeutisches Mittel.

Bitte geeignete Kleidung zur "Mattenarbeit", evtl. auch eine Decke und ein kleines Kopfkissen mitbringen!

Leitung: Jirina Prekop
28.06.-01.07.2012ITALIEN, Brixen, Veranst.Allegria, eMail mail@allegria.bz0039/0472 855 153, 0039 338637 7201
13.-15.07.201210589 Berlin, Veranst. Michaela Kaden, Seminar „Aussöhnung mit den Eltern unter Visualisierug“, eMail michaela.kaden@web.de030/37445354
21.-23.09.201279104 Freiburg, Seminar „Aussöhnung mit den Eltern unter Visualisierung“, Anm.: Susanne Umhauer, eMail Susanne.Umhauer@t-online.de0177/7075760

Geburtshalten

Leitung: Dr. Jirina Prekop

30.-31.03.2012
02763 Zittau, Anm. Daniela Böhm, Rathenaustr.18a, 02763 Zittau, eMail danielaundmarkus@web.de», Tel. 03583/556443

22.-24.05.2012
79104 Freiburg, Anm. Susanne Umhauer, eMail Susanne.Umhauer@t-online.de», Tel. 0177/7075760




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GFH e.V., Rotmoosstr. 4a, D-88131 Lindau, Tel.: 0049-(0)8382-2736048, Fax: 0049-(0)8382-2736049, E-Mail: info@prekop-festhalten.de